Learning in Bursts: Microlearning with Social Media

In diesem langen Artikel geht es um die Frage, wie Microlearning, also das Lernen in kurzen Einheiten, durch den Einsatz von Social Media-Tools unterstützt werden kann. Die Autorinnen sprechen deshalb durchgehend von “Social Microlearning”. Hier muss ich auch gleich eine Anmerkung loswerden: Für die Beispiele, die sie beschreiben, hätte es nicht zwingend den Begriff “Microlearning” gebraucht. “Lernen mit Social Media” würde natürlich auch funktionieren.

Der Artikel besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil wird das Konzept “(Social) Microlearning” vorgestellt; im zweiten Teil wird erläutert, wie man Social Media im Allgemeinen und Instagram, Snapchat, Twitter und Facebook im Besonderen für Microlearning-Aktivitäten einsetzen kann; und im dritten Teil werden einige Praxisbeispiele der Northeastern University (Boston) vorgestellt. Eine schöne Infografik fasst das Wichtigste zusammen.

“Microlearning in general has three aims: to reduce the quantity of information by organizing it into bite-size pieces, to restructure the overall process of learning and the environment in which students learn, and to motivate students to personalize their learning routines.”
Stephanie Trowbridge, Clair Waterbury und Lindsey Sudbury, EDUCAUSE Review, 10. April 2017

Facebook in der Bildung

Über Facebook in der Bildung kann man natürlich lange diskutieren. Nicht nur weil es Facebook, also ein kommerzieller Dienst, ist; sondern weil wir es in der Bildung halt mit unterschiedlichen Zielgruppen und Lernzusammenhängen zu tun haben. Vor diesem Hintergrund versucht der Artikel, möglichst viele Perspektiven und Bedenken aufzunehmen: von der Frage, was Facebook ist, wie es funktioniert, bis zu ersten Ansätzen und Beispielen für die Bildungsarbeit. Pros & Cons sowie Leseempfehlungen schließen diese Einführung ab. Was vielleicht fehlt, sind “O-Töne” von Nutzern, die aus ihrer Sicht die Bedeutung des Netzwerks in ihrem Lebens- und Bildungsalltag einmal zurückspiegeln.
Lea Schrenk, Bundeszentrale für politische Bildung, 17. März 2017

7 companies in Germany

Ein Kommentar weist darauf hin, dass sogar acht Unternehmen an diesem Austausch in Stuttgart beteiligt waren: Audi, BMW, Bosch, Continental, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom and Siemens. Und natürlich John Stepper. Sie alle haben seit 2014 ihre Erfahrungen mit Working Out Loud gesammelt. Ich kann mich hier kurz fassen, denn es gibt ein ausführliches und bildreiches Storify-Protokoll (”Working Out Loud #WOL Company Practitioners MeetUp”).
John Stepper, Working Out Loud, 29. März 2017

If you want more people to use the intranet at work

“… a fully-functional enterprise social network, could make a dramatic difference in how people worked”, schreibt John Stepper. Aber der Weg, der von dieser Erkenntnis in eine neue Arbeitspraxis führt, ist bekanntermaßen weit, und er dauert. Davon berichtet John Stepper. Vor allen Dingen müssen liebgewordene Routinen und der gerne angeführte Mangel an Zeit überwunden werden. Hier kann Working Out Loud (WOL) helfen.

“People won’t start using new digital tools because of IT training or because someone told them to. But they will use them if, as in a WOL Circle, they feel it’s related to a goal they care about, that it gives them more control over their career and access to opportunities.”
John Stepper, Working Out Loud, 22. März 2017

Top down implementation of social learning doesn’t work

Wenn es um das gemeinsame Lernen, Netzwerken und Teilen geht, wenn dann noch die Nutzung einer neuen Kollaborations-Plattform im Raum steht, kommen Top Down-Strategien an ihre Grenzen. Niemand möchte gerne gedrängt werden, “social” zu sein. Jane Hart empfiehlt stattdessen “a supportive bottom-up approach, which is more about supporting those individuals who already are sharing and collaborating with one another and encouraging others to experience the benefits”. Einige Grundregeln dieses Ansatzes stellt sie hier vor.
Jane Hart, Modern Workplace Learning Magazine, 27. Februar 2017

A better approach to mentoring at work

“Working Out Loud” (WOL) wird gerne als ein Weg beschrieben, um die Zusammenarbeit im Unternehmen, um Offenheit, Transparenz und Austausch zu fördern und vielleicht, ganz nebenbei, dem Umgang mit Social Media und Social-Networking-Plattformen etwas Schwung zu geben. John Stepper baut hier aber noch eine weitere Brücke: Wäre WOL nicht eine passende Methode, um den bekannten Mentoring-Konzepten (von peer-to-peer bis reverse mentoring) etwas Form und Struktur zu geben?
John Stepper, Working Out Loud, 15. Februar 2017

Four myths of social learning

Artikel, die mit “Four myths of …” beginnen, schaffen es in der Regel nicht, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Aber die Autorin, Helen Blunden, weiß, worüber sie spricht. Und ihr dritter Punkt, “Myth 3: You Don’t Have to Be Social to Get Social”, spricht eine wichtige Beobachtung an: Wenn Bildungsexperten, Programmmanager oder Trainer “Social Learning”-Strategien oder -Konzepte entwickeln wollen, dann sollten sie nicht nur wissen, worüber sie sprechen, sie sollten “social learning” bereits selbst gelebt haben.

“In order to understand the impact of social learning, the learning and development professional will need to have gone through the personal learning journey themselves. They need to be social themselves.
This means that they are already incorporating new skills such as social collaboration, network building, knowledge sharing, working out loud, content curation and publishing, community building and sense making into their own work.”
Richtig.
Helen Blunden, Modern Workplace Learning Magazine, 26. Januar 2017

Soziales Lernen

“Soziales Lernen beschreibt das Lernen innerhalb einer Lerngemeinschaft. Heute kommt dazu vermehrt sogenannte Social Software zum Einsatz”, schreibt Martin Ebner, um so einen kleinen Lexikon-Eintrag einzuleiten. Dann führt er etwas breiter aus, wie das “sozial” noch gelesen werden kann und stellt einzelne Tools vor, die in Unterricht und Lehre heute zum Einsatz kommen. Eine kurze Fingerübung.
Martin Ebner, Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik. Online-Lexikon, Dezember 2016

Social Media & Mobile Learning

Hinter diesem Link stecken auch pragmatische Überlegungen: Denn Martin Ebner hat für einen Workshop (” … soll eine Übersicht geben, welche didaktische Vielfalt durch den Einsatz von Medien in der (Hoch-)Schullehre erzielt werden kann”) über beide Themen eine Vielzahl an Informationen, Anwendungsbeispielen und Links zusammengetragen. Eine Fundgrube!
Martin Ebner, e-Learning Blog, 13. Januar 2017

Social Media Learning (oder die Vielfalt neuer Medien in der Lehre) from Martin Ebner

Mobile Learning from Martin Ebner

Why is Twitter no longer No 1 on the Top Tools for Learning list?

Ist Twitter nach sieben Jahren als Learning Tool Nr. 1 auf dem absteigenden Ast? Den vielen neuen Gesichtern nach zu urteilen, die ich im Gefolge des CLC16 auf Twitter entdeckt habe, mag man das kaum glauben. Jane Hart versucht jedenfalls eine Erklärung: Trolls, die Kommerzialisierung sozialer Netzwerke, die Popularität von Messaging Apps - oder eine Kombination von allem? Wie auch immer: Jetzt steht jedenfalls YouTube an der Spitze (Gudrun Porath: “Lernen mit Youtube”, Haufe, 13. Oktober 2016)
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies/ Jane’s Blog, 18. Oktober 2016