Knowledge Management and Reuse in Virtual Learning Communities

Nehmen wir zum Beispiel die Corporate Learning Community. Unzählige Aktivitäten, von den großen Camps, den Webinaren, den MOOCs bis zu den regionalen Netzwerktreffen, auf verschiedenen Plattformen wie Twitter, Facebook oder Xing. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Viel User-Generated Content, entwickelt von den Mitgliedern des Netzwerks. Regelmäßig gibt es Versuche, hier etwas Ordnung zu schaffen und Orientierung zu bieten. Konventionen wie Hashtags gehören dazu. Auch das Aufbereiten von Ereignissen und Themen für die Webseite colearn.de in Form von Blogbeiträgen oder Regionalseiten ist ein Versuch, Erfahrungen für andere zugänglich zu machen. Aber diese Anstrengungen laufen den wirklichen Aktivitäten natürlich immer hinterher, und es ist immer wieder eine Abwägung, ob man seine Energie lieber in die Aufbereitung vergangener oder in die Planung zukünftiger Aktivitäten steckt.

Das als Vorspann. Denn der vorliegende Artikel nimmt genau diese Frage auf: „One of the main sources of knowledge in the web is the social networks and especially online communities because they contain human experiences which are considered as a rich source of information. This knowledge is in the most cases unstructured and is in the form of discussions organized generally by topics. If that knowledge could be represented and stored in order to be reused, it would facilitate the knowledge acquisition by members.“

Um hier eine Antwort zu finden, schauen sich die AutorInnen zuerst bereits vorliegende Studien zum Thema an. Einen Ausgangs- bzw. Vergleichspunkt bietet ihnen der „Knowledge Reuse Process“ (M. Lynne Markus). Anschließend entwickeln sie ein eigenes „Framework for Knowledge Management in Virtual Learning Communities“ (1. Content extraction and normalization; 2. Knowledge extraction; 3. Knowledge capitalization, formalization and storage; 4. Knowledge recommendation). Eine schnelle Lösung des Problems ist jedoch nicht sichtbar. Wie auch immer: Ohne maschinelle Unterstützung (Natural Language Processing) wird es nicht gehen.
Houda Sekkal, Naila Amrous und Samir Bennani, International Journal of Emerging Technologies in Learning, Vol 14, No 16, August 2019

Bildquelle: Chris Potter (Flickr, CC BY 2.0)

methods for mastery

Auf Harold Jarche, dem Experten für persönliches Wissensmanagement (bei ihm heißt es: „personal knowledge mastery“) habe ich schon eine Weile nicht mehr verlinkt. Vielleicht, weil seine Beiträge seit einiger Zeit immer mit einem Hinweis auf seinen nächsten Workshop schließen (auch dieser!). Wie auch immer, hier verweist er auf zwei Methoden, die ich mir für eine ruhige Minute notiert habe: „fitness circuits“ (Angelika Mittelmann) und „micro-articles“ (Anke Linz und Olaf Resch).
Harold Jarche, Seek > Sense > Share, 25. Februar 2019

Bildquelle: Angelika Mittelmann („PKM as basis for successful organizational KM“)

Observation and Pattern Recognition

Observation allows us to see what is going on.

Pattern recognition helps us to make sense of what we are seeing.

Being busy is valued in today’s society. As a result, we forget to stop and watch what is happening around us.

Are we seeing what we expected to see? Does what you are seeing map to a pattern you have seen before? Is there a variable in this context that has not appeared in prior encounters with similar scenarios?

From my understanding, the readers of this blog have been around the block a few times. 30-60, college-educated, 10-30 years in their careers.  

At this stage, you have probably seen at least one cycle of trends. Centralization / Decentralization, Onsite/Remote, Hierarchical/Networked, Independent / Teamwork, or whatever polarity tends to dominate your field.

You have also seen what works and what doesn’t, and have likely formed strong opinions based on this experience. 

You have also formed clear mental models and frameworks.  Mastery is built on these models and frameworks. There’s significant value in these models and frameworks and, in most instances, they work well.  Models and frameworks help you make sense of what is going on around you and help you integrate new information as it comes in.

It may be worthwhile to get clear on the assumptions you are using when you observe what is going on around you. Are these assumptions accurate for this context?

Often, the answer is “yes,” but there are still surprises, and it’s good to be aware of the assumptions you are making when you are making judgments and decisions.

Is there something in the environment that you have not seen before that may impact the patterns you recognize?

Many of us have been trained to write off these anomalies.  How often has the thing you wrote off returned to bite you?  What does the pattern look like when you account for the anomaly?

I invite you to spend some time observing your surroundings, looking for patterns, and questioning your assumptions.

En passant die Trends aus der Weiterbildung entdecken

“Wie Sie Social Media nutzen können, um sich über Weiterbildungstrends auf dem Laufenden zu halten”, so leitet Lutz Goertz (mmb Institut) diese kurze Arbeitshilfe ein. Sie enthält einige Kriterien und konkrete, nützliche Tipps zum Einsatz von Twitter und Xing, versucht allerdings nicht, diese Anmerkungen mit etwas zu verknüpfen, was ich “Persönliches Wissensmanagement” nenne. Dazu würde gehören, das “auf dem Laufenden zu halten” in einen weiteren Zusammenhang von Wissensarbeit und Vernetzung zu stellen.
Lutz Goertz, wb-web/ Blog, 4. Mai 2017

Technik oder Kultur zuerst – das ist im Wissensmanagement die Frage

Simon Dückert besucht in diesen Tagen den Deutschen Fußball-Bund (DFB), um über das Wissens- und Qualitätsmanagement des DFB und die Frage “Technik oder Kultur zuerst?” zu sprechen. Das Gespräch, so der Plan, wird eine neue Folge der Podcast-Reihe “Knowledge On Air”. Ein Aufhänger des Treffens bildet übrigens die Entstehung der neuen DFB-Akademie in Frankfurt (die, das nur am Rande, genug Stoff für viele Podcast-Folgen bieten würde, s. “Pferdelobby gegen DFB”, SZ v. 02.01.2017).

Mit der Frage “Technik oder Kultur zuerst?” ist für Simon eine Reihe von Projekten, Themen, Denklinien und Stichworten fest verknüpft. Diese Verbindungen, dem DFB sei Dank, hat er jetzt für sich (und für uns) einmal sortiert. Wegmarken sind u.a. der adidas Learning Campus, die Lernende Organisation als sozio-technisches System und die Rolle von Tools in der Lernenden Organisation. Auch wenn mich bei der Eingangsfrage das “oder” etwas irritiert: Lesenswert und mit vielen Links!
Simon Dückert, Cogneon Akademie, 26. Februar 2017

Technik oder Kultur zuerst – das ist im Wissensmanagement die Frage

Simon Dückert besucht in diesen Tagen den Deutschen Fußball-Bund (DFB), um über das Wissens- und Qualitätsmanagement des DFB und die Frage “Technik oder Kultur zuerst?” zu sprechen. Das Gespräch, so der Plan, wird eine neue Folge der Podcast-Reihe “Knowledge On Air”. Ein Aufhänger des Treffens bildet übrigens die Entstehung der neuen DFB-Akademie in Frankfurt (die, das nur am Rande, genug Stoff für viele Podcast-Folgen bieten würde, s. “Pferdelobby gegen DFB”, SZ v. 02.01.2017).

Mit der Frage “Technik oder Kultur zuerst?” ist für Simon eine Reihe von Projekten, Themen, Denklinien und Stichworten fest verknüpft. Diese Verbindungen, dem DFB sei Dank, hat er jetzt für sich (und für uns) einmal sortiert. Wegmarken sind u.a. der adidas Learning Campus, die Lernende Organisation als sozio-technisches System und die Rolle von Tools in der Lernenden Organisation. Auch wenn mich bei der Eingangsfrage das “oder” etwas irritiert: Lesenswert und mit vielen Links!
Simon Dückert, Cogneon Akademie, 26. Februar 2017

A better approach to mentoring at work

“Working Out Loud” (WOL) wird gerne als ein Weg beschrieben, um die Zusammenarbeit im Unternehmen, um Offenheit, Transparenz und Austausch zu fördern und vielleicht, ganz nebenbei, dem Umgang mit Social Media und Social-Networking-Plattformen etwas Schwung zu geben. John Stepper baut hier aber noch eine weitere Brücke: Wäre WOL nicht eine passende Methode, um den bekannten Mentoring-Konzepten (von peer-to-peer bis reverse mentoring) etwas Form und Struktur zu geben?
John Stepper, Working Out Loud, 15. Februar 2017

Wissensmanagement – MOOC 2016 ist zu Ende

Da ich den Wissensmanagement-MOOC von Gabriele Vollmar und Dirk Liesch hier etwas stiefmütterlich behandelt habe, will ich wenigstens auf den kurzen Artikel im aktuellen GfWM-Newsletter hinweisen, der einige Eckdaten zusammenfasst und auf Ressourcen hinweist, die auch über das Ende dieses Kurses allen zur Verfügung stehen. Wie zum Beispiel diese Präsentationen (u.a. von BSH Hausgeräte und Festo).

“Mit den Video-Praxisbeispielen zum Wissensmanagement aus Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen sowie zum persönlichen Wissensmanagement ist hierbei ein wahrer Schatz konkreter Lösungen und damit vieler Anregungen entstanden, der nun öffentlich über Youtube mit einer freien „CC-BY“ Lizenz zur Verfügung steht.”
Gabriele Vollmar und Dirk Liesch, GfWM-Newsletter, 1/2017, S. 10/11

M2P025 Wissensmanagement 2.0 bei Swisscom

Martin Geisenhainer (Swisscom) berichtet in diesem Podcast über den Einsatz der Plattform “Ask the Brain” beim Schweizer Telekommunikations-Unternehmen. Gelebte Wissensmanagement-Praxis: Jede/r kann Fragen stellen, jede/r kann antworten, man kann bewerten, kommentieren und sich ein Profil als “Experte” erwerben. Seit drei Jahren gibt es die Lösung, und bis heute sind 12.000 der 20.000 Mitarbeiter mindestens einmal aktiv im System gewesen. Im Rahmen dieser kurzweiligen Fallgeschichte, wie immer souverän moderiert von Simon Dückert, werden Fragen der Erfolgsmessung, der Struktur und Systematik sowie zur Experten-Rolle angesprochen. Der Podcast entstand übrigens im Rahmen einer Session auf dem KnowledgeCamp in Berlin.
Simon Dückert (u.a.) im Gespräch mit Martin Geisenhainer, Cogneon Akademie, 25. November 2016

Coffee Talks: How To Brew Knowledge Share Culture In Your Company

“It’s Friday afternoon: Do you know where your coworkers are?
If they’re Trello employees, since August 2016 the answer has likely been: at Coffee Talks. Coffee Talks (name inspired by MailChimp) are a Friday afternoon event where Trellists share their specialist knowledge about Trello the app or Trello the company with each other in the form of thirty minute to one hour presentations.”

Vielleicht ist das Format Coffee Talks nicht so ungewöhnlich. Aber Trello, das Unternehmen mit der Software fürs Projektmanagement 2.0, ist es, also fängt man an zu lesen. Was ins Auge springt: Das Mitarbeiterwachstum bei Trello sowie die Tatsache, dass mehr als zwei Drittel der Mitarbeiter “remote” arbeiten. Das macht Knowledge Sharing zum Thema. Bei Trello bedeutet das, dass die Coffee Talks zwar irgendwie vor Ort stattfinden, aber mit den Medien, Tools und Plattformen (natürlich auch Trello!), die heute zur Verfügung stehen. Interessant und inspirierend.
Emily Chapman, Trello/ Across the Boards, 15. November 2016

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