Lernen mit und ohne (#LernenMitUndOhne)

Dieser zweiwöchige MOOC startet am 15. Oktober und „richtet sich an Erwachsenenbildner*innen, Bildungsmanager*innen, Personalentwickler*innen und andere, die sich dafür interessieren, wie Lernen selbstorganisierter gestaltet werden kann – auch durch den Einsatz Digitaler Medien“. Der Kurs ist sicher eine gute Gelegenheit, das vernetzte Lernen einmal in der Praxis auszuprobieren. Die Organisatoren erhoffen sich jedenfalls einen „Dis-Kurs“, einen Austausch über die Ideen und Erfahrungen der Teilnehmenden. Und natürlich lauert in der „Gestaltung selbstorganisierter Lernprozesse“ auch ein Widerspruch, den es aufzulösen gilt. Auch das sollte neugierig machen.

Der MOOC ist Teil des Projekts DiEDa (Entwicklung einer Weiter­bildungs­didaktik für selbstorganisierte Lernprozesse mit Fokus auf lernerorientierte Differenzierung und unter sinnvollem Einsatz von digitalen Medien), das vom BMBF gefördert wird. Die Teilnahme ist kostenlos.
oncampus, Oktober 2018

Approaching E-Learning 3.0

„If you’re reading this, then this course is for you. You’ve demonstrated the main criterion: some degree of interest in the subject matter of the course.“ So kündigt Stephen Downes den Kurs an, der am 18. Oktober beginnt (… ja, ja, noch ein Kurs, ich weiß!) Es wird um „the next generation of learning technology“ gehen und die Stichworte, die er ins Rennen wirft, lauten: Data, Cloud, Graph, Community, Identity, Resources, Recognition, Experience und Agency. Versprochen wird, diese Begriffe aus technischer, didaktischer und philosophischer Perspektive zu betrachten und zu diskutieren.

Jede/r ist eingeladen, dem Kurs zu folgen. Man muss sich nicht einmal anmelden, und deshalb vermeidet Stephen Downes den Begriff „Massive Open Online Course“. Und er kündigt an: „But I will be learning about each of these topics along with everyone else.“ Trotzdem etwas für Fortgeschrittene.
Stephen Downes, Half an Hour, 18. September 2018

Bildquelle: Nick Youngson (Alpha Stock Images, CC BY-SA 3.0)

6 Steps To Creating A MOOC Or A COOC

How you go about creating a MOOC/ COOC will depend on the company’s goals and resources made available to the team in charge of the project. The MOOC/COOC content will also vary based on its goal: training, branding and notoriety, or sourcing. However, there are 6 specific steps you can follow. This post was first published on eLearning Industry.

Free eBook: MOOC & COOC – Creating Effective And Impactful Digital Training Programs

The wealth of information found in this comprehensive eBook will serve you in many ways. Especially in the case where you are about to structure a corporate MOOC or COOC. Pictures, infographics, and writing so intuitive that you’ll get to the end of it before you even realize it. What’s not included here you can do without. All those examples, solutions, and insight will have you eager to start your own MOOCs or COOCs. This post was first published on eLearning Industry.

Let’s MOOC – Führungskräfte lernen mit- und voneinander

Am 17. September startet Daimler einen zweiten MOOC, eine Massive Open Online Conversation, und der Artikel wirbt kräftig für das ungewöhnliche Projekt. Der MOOC soll drei Wochen dauern. Thema ist „Leading Digital, erfolgreich führen in der digitalen Welt“. Hier der Plan:

„So ein MOOC hat keine Referenten und kein Podium, keine Mikrophone, keine Vorlesungen und keine festen Termine. Nur maßgeschneiderte kurze Impulse, mit Bedacht gewählte Expertenbeiträge, Methoden und Werkzeuge, Fallbeispiele, Übungen, Tipps und Tricks, weiterführende Quellen und vor allem eines: Freiraum. Freiraum für weitere Gespräche – über Organisations-, Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg. Hier kommt jeder zu Wort.“

Mir gefällt besonders, dass die Organisatoren die Frage, ob es sich bei ihrem Vorhaben um einen cMOOC (hier steht das Netzwerken im Vordergrund) oder um einen xMOOC (hier steht die Informationsvermittlung im Vordergrund) handelt, wirklich elegant durch eine kleine Neuinterpretation des Akronyms gelöst haben: „conversation“ statt „course“!

Die Vorlagen für unternehmensinterne MOOCs (ob „course“ oder „conversation“) sind hierzulande noch an zwei Händen abzuzählen. Deshalb habe ich den/ das Daimler Blog gleich abonniert.
Kati Sommer, Daimler Blog, 5. September 2018

Bildquelle: rawpixel (Unsplash)

MOOCWatch #18: Making Sense of Microcredentials

Der aktuelle MOOCWatch fasst zusammen: Microcredentials sind etwas, das alle großen Kurs-Plattformen heute anbieten. 11 verschiedene Typen dieser Abschlüsse auf fünf Plattformen hat Laurie Pickard jüngst gefunden. Doch sie sind nicht vergleichbar. Helfen sie also weiter? Hier die Einschätzung:

„This variability and lack of standardization poses a problem for both learners and employers, as it makes it difficult to compare the various microcredentials. While all employers understand that a master’s degree signifies a higher level of preparation than a bachelor’s degree, it is impossible to say whether a Udacity Nanodegree prepares a person more or better than an edX Professional Certificate or a Coursera Specialization.“

Dhawal Shah, Class Central, 27. August 2018

 

MOOCs Are No Longer Massive. And They Serve Different Audiences Than First Imagined.

Wer sich noch einmal schnell vergewissern will, wie es um die MOOC-Welle der Jahre 2011/ 2012 steht, ist hier richtig. MOOCs sind aus den Schlagzeilen, und selbst die Anbieter werben nicht mehr mit dem Akronym. Trotzdem steigen die Zahlen, die der Online-Kurse wie die der Nutzer. Dhawal Shah (Class Central) erklärt in diesem Podcast, dass die Anbieter ihr Geschäftsmodell inzwischen im „online degree market and the corporate learning training market“ sehen und die Nutzer vor allem Zertifikate suchen, „that can help them in their careers without having to go back to a campus“.
Jeffrey R. Young, Interview mit Dhawal Shah, EdSurge, 21. August 2018

Bildquelle: EdSurge