Lockdown oder Disruption? 10 Thesen zur Zukunft der Bildung

Der Einstieg: „Aus unserer Sicht spricht vieles dafür, dass wir gerade einen digitalen Paradigmenwechsel im Bildungssystem erleben: …der Schalter bleibt auf „digital“.“ Die 10 Thesen, die das mmb-Team im Folgenden präsentiert, liefern die Argumente und sind ein erster Versuch, die Erfahrungen der letzten Wochen zu bilanzieren. Einige Thesen standen schon vor der Corona-Krise im Raum, andere haben sich gerade aus der jüngsten Online-Praxis heraus entwickelt. Manche lesen sich sehr selbstverständlich, manche regen die Fantasie und das Mutmaßen an (zumindest bei mir). Einen Punkt habe ich gleich etwas hervorgehoben. Spannend und offen!

1.    Von 3 auf 100 in sechs Wochen. …
2.    „Content is King – Pedagogy is Queen“: Digitale Didaktik ist anders und neu. …
3.    Upskilling der Lehrenden ist DER kritische Faktor. …
4.    EdTech wird erwachsen. Und v.a. einfach(er). …
5.    Online => Standard / Präsenz => Premium. …

„Wenn auf der einen Seite digitale Bildung zum Mainstream wird, dann könnte man in Analogie zu anderen Sektoren (wie z.B. dem Handel oder der Musikindustrie) davon ausgehen, dass auf der anderen Seite das Live-Erlebnis – sprich das Präsenzlernen – immer mehr zum Premium-Ereignis wird. Für langwierige Fakten-Folienvorträge wird künftig kaum mehr jemand bereit sein, ihr oder sein halbes Wochenende im Schulungsraum zu opfern, das kann genauso gut oder besser im Webinar oder WBT erfolgen. Für das intensive „Boot-Camp“ hingegen, in dem gemeinsam mit anderen praktische Aufgabenstellungen gelöst und relevante Expertise aufgebaut wird, lohnt sich die Reise an einen gemeinsamen Lernort.“

6.    Klassische Weiterbildungsanbieter kommen massiv und nachhaltig unter Druck. …
7.    Blended Schools & Universities?! …
8.    Die E-Learning Branche profitiert (nicht). …
9.    KI meets Education! …
10. Neue Lernertypen und Kompetenzen. …

Wie gesagt, eine interessante Aufzählung, in der sich viele wichtige Stichworte und vor allem viele Perspektiven (Bildungspolitik, Anbieter, Lehrende, Lernende) wiederfinden. Die Diskussion ist eröffnet …
Ulrich Schmid, Lutz Goertz und Lutz Michel, LinkedIn/ pulse, 27. Mai 2020

Bildquelle: Changbok Ko (Unsplash)

Eine MOOCamp-Woche mit den QualityMinds

Ich verlinke diesen Beitrag aus der heute zu Ende gehenden Woche des MOOCamps 2020, weil hier die Gastgeber, QualityMinds, viele Ideen, Prinzipien und Ressourcen für ihr Thema „agiles Lernen“ zusammengefasst haben. „Agiles Lernen“ ist eigentlich schon die Antwort auf die Frage, ob und wie sich agile Prinzipien, Werte und Frameworks auf das Lernen übertragen lassen, QualityMinds hat die Frage für sich beantwortet und umgesetzt, zuerst im eigenen Unternehmen, heute aber mehr und mehr auch für Kunden und Partner. Dabei hat das agile Lernen an Form gewonnen: Lernsprints, Feedback und agile Lerncoaches sind einige Bausteine des von QualityMinds entwickelten Konzepts.

Was bedeutet das für die Woche im MOOCamp? Die TeilnehmerInnen durften aus verschiedenen Lernpfaden wählen (oder sich einen eigenen zusammenstellen):
„a) Agiles Lernen →  Grundlagen (Lehrpfad 1) + Vertiefung (Lehrpfad 2)
b) Agiles Lerncoaching → Grundlagen (Lehrpfad 3) + Vertiefung (Lehrpfad 4)“

Jeder Lernpfad ist unterlegt mit vielen Materialien. Und das individuelle Lerncoaching hat QualityMinds in eine offene Austauschrunde in Form mehrerer Brown Bag-Sessions übersetzt. Eine tolle Idee! Leider ist in dieser Woche (Vatertag!) meine persönliche Lernreise etwas steckengeblieben. Aber ich werde es nachholen! Das Thema und die Umsetzung durch QualityMinds verdienen es!
moocampqualityminds, Corporate Learning Community, 18. Mai 2020

Trends im Bildungsbereich – Interview

Vor allem große Unternehmen überprüfen regelmäßig ihre Bildungsstratregie, setzen sich mit neuen Entwicklungen auseinander, führen Interviews mit Experten und erstellen Trendlandkarten. In diesem Zusammenhang durfte ich diese Woche auch wieder Rede und Antwort stehen. Anbei die Fragen und meine Antworten (in verschriftlichter Kurzform). 


Welche Trends sehen Sie in Ihrem Unternehmen im Bereich Weiterbildung und generell am Markt?

Da denken wahrscheinlich viele, auch ich, zuerst an Bildungs- und Lerntechnologien. Digitale Bildung ist da. Wie geht es weiter? Was sieht man zum Beispiel auf der Learntec? Augmented Reality und Virtual Reality sind neueste Entwicklungen in diesem technologiegetriebenen Prozess. Dann noch, etwas weniger spektakulär, weil weniger greifbar, KI, Algorithmen und Chatbots in der Weiterbildung. Vielleicht gehören auch noch Badges in diese Reihe.

Auf der anderen Seite stehen weniger Trends, sondern die Herausforderungen und Aufgaben, die mit Einführung und Nutzung dieser Konzepte, Plattformen und Tools verbunden sind. Und ganz oben steht da auf meiner Liste das selbstgesteuerte Lernen.

Was bedeutet das für Ihre Mitarbeiter und welche Kompetenzen benötigen diese zukünftig?

Wenn man das selbstgesteuerte Lernen betont, dann natürlich auch die Kompetenzen, es umzusetzen und zu leben. Was noch? Digitale Kompetenzen als Querschnittskompetenzen natürlich. Und dann denke ich an verschiedene Aufstellungen von Future Skills, von Kreativität, Neugier bis zu Empathie und emotionaler Intelligenz, die auf die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung, auf sich immer schneller verändernde Tätigkeiten vorbereiten sollen.

Was sind die aktuellen, bewährten und anerkannten Lernformate bei Ihnen und generell? Welche werden in Zukunft an Bedeutung zunehmen?

Vieles ist schon da. Hoch gehandelt werden aber gerade Formate, die mit der Selbstorganisation der MitarbeiterInnen verbunden sind: BarCamps, Communities of Practice, Hackathons, Working Out Loud, Social Learning. Dann die vielen Work Hacks/ Learn Hacks als praktische Lebenshilfe. Oft verbunden mit agilen Team- und Organisationsstrukturen. Und vielleicht gehören auch einige Formate in diese Reihe, die der aktuellen Krise geschuldet sind. Virtuelle BarCamps zum Beispiel. Überhaupt wird vielleicht das Zusammenspiel von Präsenz und Online gerade neu ausgehandelt. Und das Zusammenspiel von Arbeiten und Lernen. Mal sehen.     

Wie beeinflussen Trends Geschäftsmodelle (Produkte / Dienstleistungen/Abomodelle)?

Schwierige Frage. Mir kommen da natürlich die klassischen Geschäftsmodelle der Weiterbildung vor Ort in den Sinn. Kursgebühren für TeilnehmerInnen, Tagessätze für TrainerInnen. Dann, online, die Lizenzen für Lernplattformen und Kurse. Abomodelle sind sicher ein aktueller Trend, um aus Sicht der Marktanbieter Kunden und Nutzer enger an die eigenen Angebote zu binden. Anbieter wie LinkedIn Learning leben es vor. Voraussetzung sind Angebote, die heute in der Cloud liegen. Offener wird die Geschichte, wenn man an andere Aufgabenprofile von PE-Experten, Beratern und TrainerInnen und ihre Verrechnung denkt. Community ManagerInnen, LernkuratorInnen, Agile Lerncoaches.    

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in Bezug auf Aus- und Weiterbildung in 5 Jahren?

Fünf Jahre sind eine kurze Zeitspanne in der Aus- und Weiterbildung. Aber vielleicht bildet ja die aktuelle Krise einen Impuls für bleibende Veränderungen. Ich hoffe jedenfalls, dass die aktuellen Trends und Impulse rund um das selbstgesteuerte Lernen in Netzwerken (ich merke gerade, ich beiße mich etwas an diesem Begriff fest …) weiter Verbreitung finden. Auch in den Unternehmen und Organisationen selbst. Hinweise finden sich zum Beispiel in den Aktivitäten der Corporate Learning Community …

Was werden aus Ihrer Sicht die Folgen der Corona-Krise für die Aus- und Weiterbildung sein?

Siehe meine Antworten zu den vorausgegangen Fragen.

Bildquelle: Matt Flores (Unsplash)

Blended, Video, Mobile, Micro: Trends in der digitalen Weiterbildung

Referat und Diskussion sollten ursprünglich im Bildungszentrum der IG Metall in Sprockhövel stattfinden. Das war ja nun aus den bekannten Gründen nicht möglich. Um so schöner, dass das Forum „Bildung Digital 2020“ trotzdem stattfand, wenn auch im virtuellen Raum. Nachdem Claudia Bremer am Morgen die didaktische Seite digitaler Bildung beleuchtet hatte, habe ich mich am Mittag auf einige Bewegungen der Bildungsmärkte im Netz, in der Bildungspolitik sowie auf dem Feld der Bildungstechnologien konzentriert. Am Ende habe ich noch kurz eine Brücke zum laufenden Corporate Learning MOOCamp geschlagen.

Aus der Diskussion im Anschluss sind mir zwei Punkte in Erinnerung geblieben: zum einen die Prognose, dass die digitalen Angebote, die gerade überall entstehen, dann eine Überlebenschance besitzen, wenn sie etwas Neues bieten, etwas, das nicht nur eine Übersetzung eines Präsenzformats darstellt; und zum anderen die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit digitaler Instrumente vielleicht dazu führt, Präsenzzeiten neu und höher zu gewichten. Gute Punkte.
Jochen Robes, SlideShare, 18. Mai 2020

Bildquelle: Lucrezia Carnelos (Unsplash)

 

Ein Trainingsformate-Mix für die „neue Normalität“

Auch das „swiss competence centre for innovations in learning“ (scil) in St. Gallen muss sich als Bildungsanbieter den neuen Herausforderungen stellen und denkt über die Weiterentwicklung seines Portfolios nach. Dabei hat man in den letzten Wochen vor allem auf drei Feldern experimentiert, wie Christoph Meier in diesem Beitrag näher ausführt:

a) Workshops und Trainings im erweiterten bzw. hybriden Kursraum (um auch externe TeilnehmerInnen vor Ort in verschiedene didaktische Settings zu integrieren);
b) Interaktiv-Webinare (die verschiedene Formen der Gruppenarbeit integrieren und auch mal einen halben Tag dauern dürfen);
c) Trainingsumgebungen in virtueller Realität (um überhaupt dieses Format und seine Möglichkeiten einmal auszuloten).

„Eine aktuelle Herausforderung für uns – ebenso wie für andere Bildungsanbieter – besteht also darin, einen neuen Mix an verschiedenen Durchführungsformaten zu entwickeln, der einerseit Flexibilität beim Bewältigen von Teilnahme- oder Reisebeschränkungen ermöglicht, andererseits aber auch eine mittelfristige Planung von Präsenzterminen. Dieser Mix sollte darüber hinaus die jeweiligen Stärken verschiedener Formate so integrieren, dass ein möglichst erfolgreiches Bildungsprogramm resultiert.“
Christoph Meier, scil-Blog, 25. April 2020

Bildquelle: scil

The History of the Future

Audrey Watters hat wieder eine Keynote gehalten – via Zoom an der City University of New York, kurz CUNY. Das Motto der Konferenz lautete „Toward an Open Future“ und Audrey Watters hat sich in ihrem Vortrag (den man wie immer komplett online nachlesen kann) ganz der „Future“ gewidmet: den Futuristen, Trendforschern, Beratern, ihrem Mindset, ihren Konzepten und Methoden und natürlich auch ihren kernigen Vorhersagen, soweit sie die Zukunft der Bildung betreffen. Hier eine aktuelle Kostprobe ihrer kleinen Auswahl: „Online learning will be the „silver lining“ of the coronavirus“ (Sal Khan, Gründer der Khan Academy, 2020).

Aber wie immer geht es ihr weniger um die Vorhersagen selbst, als um die Ziele, Methoden, Absichten und Motive „dahinter“, „the history of the future of education“ halt, wie es auf ihrer Webseite so schön heißt.

„That is, I think, what this conference gets at with its theme „Toward an Open Future.“ It is a reimagining of the teaching and learning and research, one that we must face with great urgency. We have to think about, we have to talk about, we have to make strides toward an open future before the futurist-consultants come in with their predictive models and techno-solutionism and tell the bosses they have to sell off the world to save it. These futurists promise certainty. They promise inevitability. And with their models, no one bears responsibility. „It was the algorithm,“ they shrug.“
Audrey Watters, Hack Education, 24. April 2020

Quo vadis, Erwachsenenbildung? Trends im Vergleich (Teil I)

Die Autorin stellt drei Trendberichte der letzten Jahre vor und legt sie nebeneinander: „Innovating Pedagogy“ (DCU/ Open University, 2020), „Shaping Education 2019“ (OECD) sowie einen Vortrag von Matthias Horx (2018). Eigentlich sind es Dinge, die mit Blick auf Zielgruppen, Ausrichtung und Kontext kaum zu vergleichen sind. Mal steht die Bildung, mal die Institutionen und mal die Programme und Lernaktivitäten im Vordergrund. Mit Blick auf die Erwachsenenbildung und die dort Beschäftigten könnte das Bild, das sich aus diesen drei Botschaften ergibt, so aussehen:

„Kein Trend fokussiert einen dieser drei (zusammenhängenden!) Bereiche isoliert. Es lässt sich aber schon feststellen, dass der Report „Innovating Pedagogy“ stärker das Programm (und damit auch das Wissen/die „Skills“ der Mitarbeitenden) in den Vordergrund rückt, während mindestens Horx‘ Ansatz vor allem von den (hier eher als Randbedingung) genannten gesellschaftlichen Veränderungen ausgeht und daher ein völliges Umdenken der Organisation als wichtig ansieht: Selbstverständnis und Ziel ändern sich, damit auch das Programm und das dafür erforderliche Wissen der Mitarbeitenden/Kursleitenden. Die OECD bindet die Bildung/die EB in globalen Herausforderungen ein, aber die Organisationsveränderungen, die sich daraus ergeben würden, sind deutlich weniger evident.“
Heike Kölln-Prisner, EPALE – E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, 16. März 2020

Bildquelle: „Innovating Pedagogy 2020“

Lernen heute, oder: L&D in Zeiten des digitalen Wandels …

Ich habe gestern am Treffen einer ERFA (Erfahrungsaustausch)- Gruppe der Deutschen Gesellschaft für Personalführung teilgenommen. Genau genommen war es das 63. Treffen der DGFP // ERFA-Gruppe PE-West1, und wahrscheinlich war es für mich das letzte berufliche Treffen für die nächsten Tage und Wochen. Gastgeber war die Kelvion mit Hauptsitz in Bochum, ein internationaler Hersteller von industriell genutzten Wärmetauschern, mit 5.000 MitarbeiterInnen weltweit. Natürlich war es ein kleiner Kreis, der gestern zusammenkam, und natürlich war Corona ein zentrales Thema. So berichteten die anwesenden PersonalerInnen, unaufgeregt und sachlich, von den unterschiedlichen Regelungen ihrer Häuser und ihren Erfahrungen in den letzten Tagen. Homeoffice stand ganz oben auf der Liste, gefolgt von Einschränkungen für Reisen, Treffen und Besucher. Vielen MitarbeiterInnen ist es freigestellt, ja, empfohlen, von zu Hause zu arbeiten. Einige sind dafür technisch und organisatorisch gerüstet, andere merken jetzt schmerzlich, dass sie bestimmte Entwicklungen zu lange hinausgezögert haben. Ein Unternehmen hatte gerade diese Woche Microsoft Teams eingeführt …

Eigentlich gute Zeiten für das Thema „Online-Lernen“, so der Tenor. Auch in den KMUs sind Learning Management Systeme heute vorhanden, um Pflichtschulungen abzudecken. Dann wird aber in der Regel die Luft schon dünner … Weitere inhaltliche Angebote wie zum Beispiel lizensierte Online-Kurse oder Learning Nuggets? Förderung des Erfahrungsaustauschs zwischen KollegInnen, Teams und Abteilungen? Neue Formate wie BarCamps oder Working Out Loud? Unterstützung einer Kultur, die die Bedeutung des täglichen, kontinuierlichen, selbstorganisierten Lernens unterstreicht? Hier gibt es noch viele Möglichkeiten und viel Potenzial, das Thema Lernen stärker im Alltag zu verankern. Dafür habe ich einige Impulse und Stichworte gesetzt.
Jochen Robes, SlideShare 13. März 2020

Bildquelle: Lucrezia Carnelos (Unsplash)

2020 EDUCAUSE Horizon Report™ | Teaching and Learning Edition

Der jährliche Horizon Report ist eine Institution, wenn es um den Blick nach vorn im Bereich der Lerntechnologien bzw. digitaler Bildung geht. Von daher ist es schön zu lesen, dass EDUCAUSE als gemeinnützige Bildungsorganisation die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen hat und es weiterführt. Aber mit ersten kleinen Änderungen: Es wirkt lesefreundlicher, aufgeräumter und besteht aus vier großen Kapiteln: „Trends“, „Emerging Technologies & Practices“, „Scenarios“ und „Implications“. Der Fokus dieser Ausgabe liegt unverändert auf dem Hochschulbereich.

Herzstück des Horizon Reports waren und sind sechs technologische Entwicklungen, die das Panel internationaler Experten ausgewählt hat und vorstellt. Hier hat man das Spielfeld mit „Practices“ etwas erweitert, und man ist davon abgerückt, jedem technologischen Trend eine „time-to-adoption“ zuzuordnen („… a prediction precision that the project was unable to achieve“, schreiben die Herausgeber ganz richtig). Stattdessen wird jeder Trend kurz eingeordnet: „impact on learning outcomes, level of risk in adoption, faculty receptiveness, issues of equity and inclusion, and required level of spending“.

Das als Vorspann. Hier folgen die Trends:
– Adaptive Learning Technologies
– AI/Machine Learning Education Applications
– Analytics for Student Success
– Elevation of Instructional Design, Learning Engineering, and UX Design in Pedagogy
– Open Educational Resources
– XR (AR/VR/MR/Haptic) Technologies

Über diese Auswahl kann man, wie immer, trefflich diskutieren. Stephen Downes hat zum Beispiel gleich angemerkt, dass die ersten drei Stichworte irgendwie um das gleiche Thema kreisen …
Malcolm Brown u.a., EDUCAUSE, 2. März 2020

The Educator’s Guide to Wakelet

„Wakelet is a free platform that allows you to curate and organize content to save and share. You can save videos, articles, images, Tweets, links or even add your own text. Save this content in your bookmarks, or organize related items in to a collection.“ Da Wakelet noch auf meiner Tool-Liste steht, habe ich mich gefreut, dass dieser Guide (27 S.) jetzt in meinen Netzwerken aufgetaucht ist. Denn erschienen ist er bereits im letzten Jahr.
Karly Moura u.a., Wakelet, 2019