#CLC069 lädt ein an die virtuelle Kaffeebar: jeden Dienstag, 13-14 Uhr, Start am 31.03.2020

Es war eine spontane Idee: Jetzt, wo unsere regionalen Treffen nicht mehr vor Ort stattfinden können, das Ganze in den virtuellen Raum zu verlagern. Und gleich zu einem regelmäßigen, wöchentlichen Austausch einzuladen. Denn gerade in diesen Tagen sind ja auch WeiterbildnerInnen mit vielen Fragen beschäftigt: von der Suche nach Aufträgen und Kontakten bis zum überstürzten Aufbruch in das digitale Lehren und Lernen. Wenn ich richtig gezählt habe, sind gestern 17 KollegInnen unserem Aufruf nach Zoom gefolgt. Sie saßen nicht nur in RheinMain, sondern auch an der Nordsee und in der Schweiz. Gesprochen haben wir unter anderem über das Arbeiten im Virtuellen, Tools und die Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Fortsetzung folgt nächsten Dienstag!

By the way, mittlerweile haben sich auch weitere CLC-Gruppen im Virtuellen organisiert: ich lese Einladungen zur #CLC30 Kaffeebar und einen Tweet über ein Meeting aus Freiburg.
Jochen Robes, Corporate Learning Community, 25. März 2020

Bildquelle: Nathan Dumlao (Unsplash)

COVID-19 Information Resource Lists

The whole world is at standstill. Everywhere, there is a sense of uneasiness due to the prevailing atmosphere around COVID19. We are waging a war with an invisible enemy, It is important that we all realize the importance of this battle and stay safe. Swift elearning Services has always been pro-active in spreading awareness on…

Corporate Learning Camp CLC20Digital im Rückblick

Karlheinz Pape betont in seinem Rückblick auf das #CLC20Digital noch einmal die Selbstorganisation der Community: „Ich hab auch noch nie von einer Veranstaltung gehört, wo die Teilnehmer die Inhalte und die technische Ausstattung selbst mitgebracht haben (mal abgesehen vom Chaos Communication Congress, der das wohl noch viel intensiver betreibt.“

Auch auf die Vorteile dieser virtuellen Version eines BarCamps kommt er zu sprechen: große Sessions sind möglich, intensivere Beiträge, ein noch einfacherer Sessionswechsel und mit dem Chat oft ein weiterer Kommunikationskanal. Nur beim Socializing und Gruppenfoto muss etwas nachgeholfen werden. Und er meint, dass sich das „Prinzip Open“ online noch konsequenter leben lässt. Desweiteren hat er auch eine Übersicht über die 100 Sessions der beiden Tage zusammengestellt.
Karlheinz Pape, Corporate Learning Community, 26. März 2020

Bild: Eva Hörtrich

Corporate Learning Camp #CLC20Digital

Mein erster, noch frischer Eindruck: Es hat sich gelohnt, das Corporate Learning Camp nicht einfach zu verschieben, sondern die reservierte Zeit für das Experiment eines virtuellen BarCamps zu nutzen. Nun ist das #CLC20Digital nicht das erste seiner Art gewesen, aber vielleicht doch eines der ersten, das (a) in so kurzer Zeit (b) von der Community selbst und (c) mit so großer Beteiligung umgesetzt wurde.

Den Ausgangspunkt bildete eine ausführliche Beschreibung der Idee eines #CLC20Digital mit dem Link auf ein Google Doc, den Sessionplan, der sich in wenigen Tagen füllte. Am Ende waren es wohl über 70 Sessions, die an beiden Tagen stattgefunden haben. Die zweite Entscheidung betraf die Wahl der technischen Plattform für die Live-Online-Sessions. Sie wurde den TeilgeberInnen selbst überlassen. Viele freiwillige „Technik-Kümmerer“ sorgten dafür, dass sich die Teilgeber ganz auf die Moderation ihrer Session konzentrieren konnten.

Weitere Eindrücke:

  • Die Zahlen sind schon beeindruckend: 436 TeilnehmerInnen habe ich in der Einführung am Donnerstag irgendwann gezählt. Und das System (Zoom) „hielt“. Karlheinz Pape und Simon Dückert führten ruhig und souverän in den Tag ein, natürlich in angemessenem Sitzabstand, und irgendwann hatte auch der letzte Teilnehmer den Button gefunden, um sein Mikrofon auf „stumm“ zu schalten.
  • Ich habe an beiden Tagen an acht oder neun Sessions teilgenommen. Alles lief gut. Natürlich bildeten die Stichworte „Online-Lernen & Lehren“ sowie „Online-Sessions“ auch den roten Faden der beiden Tage: Welche Konzepte, welche Tools gibt es, was funktioniert, was ist zu beachten, wenn man sich online, mt Bild und Ton, austauscht? Viele TeilnehmerInnen sammelten in diesen beiden Tagen nicht nur mit dem Format BarCamp und der Idee der Selbstorganisation ihre ersten Erfahrungen, sondern auch mit den unterschiedlichen, eingesetzten Plattformen und Tools.
  • Apropos Tools: Man Favorit ist nach diesen beiden Tagen Zoom. Auch GoToMeeting wurde von einigen TeilgeberInnen eingesetzt und lief reibungslos. Andere Tools wie Adobe Connect oder Live Webinar habe ich nur einmal gesehen. Und, das kommt einschränkend hinzu: Ich habe an diesen beiden Tagen nur die Teilnehmer-Perspektive erlebt.
  • Sehr interessant fand ich die Versuche, weitere Plattformen und Tools für Aufgaben und Gruppenarbeiten in die 45-Minuten-Sessions einzubinden! Hier wurden zum Beipiel Google Docs, Padlet und Mentimeter eingesetzt, nicht immer ruckelfrei, aber mit dem Mut zum Ausprobieren!
  • Ansonsten, so mein Eindruck, würde wahrscheinlich eine Wiederholung des #CLC20Digital in der nächsten Woche nicht viel anders aussehen. Was den Beteiligten fehlte, waren natürlich die informellen Gespräche beim Kaffee. Hier haben Karlheinz Pape und Simon Dückert sehr schön nachjustiert und am zweiten Tag einen Online-Channel durchgehend geöffnet. Wer hier vorbei kam, hatte so die Gelegenheit, sich mit den Moderatoren oder anderen TeilnehmerInnen abseits der Sessions auszutauschen.

Abschließend: Es war eine neue Erfahrung, ein gelungenes Experiment, das viele Ideen freisetzte und Stoff zum Nachdenken gab. Zwei Tage vor Ort sind wir gewohnt, zwei Tage konzentriert vor dem Bildschirm sind etwas „anderes“. etwas „Neues“. Ich hoffe, dass wir bald wieder frei zwischen beiden Alternativen wählen dürfen!

Corporate Learning Camp #CLC20Digital

Ursprünglich sollte das Hamburger Corporate Learning Camp ja am 19./ 20. März stattfinden. Jetzt wurde es aus bekannten Gründen auf den 13. und 14. August 2020 verschoben. Aber die Community will die ursprünglich reservierte Zeit trotzdem nutzen und hat jetzt in wenigen Tagen das #CLC20Digital auf die Beine gestellt. Der Sessionplan steht (59 Sessions sind bis heute bereits angemeldet), es gibt „Technik-Kümmerer“ und über allem steht groß „Selbstorganisation“. Denn auch für die Online-Sessions gibt es keine zentrale, einheitliche Plattform oder Technologie, sondern jeder/ jede Teilgebende entscheidet selbst, auf welche Lösung er/ sie setzen möchte:

„Das trainiert uns Learning Professionals für Bereitstellung und Umsetzung von Online-Lernumgebungen. Zudem werden wir dadurch viele unterschiedliche Meeting-Systeme durch eigenes Erleben besser einschätzen können. Und außerdem ist das ein großes, extrem selbstorganisiertes Experiment, bei dem jeder nur lernen kann. Also mach mit – online am 19. und 20. März 2020!“

Ich bin in jedem Fall dabei!
Corporate Learning Community, März 2020

Ausschnitt aus dem Sessionplan des #CLC20Digital (Stand: 13.03.2020)

Lernen heute, oder: L&D in Zeiten des digitalen Wandels …

Ich habe gestern am Treffen einer ERFA (Erfahrungsaustausch)- Gruppe der Deutschen Gesellschaft für Personalführung teilgenommen. Genau genommen war es das 63. Treffen der DGFP // ERFA-Gruppe PE-West1, und wahrscheinlich war es für mich das letzte berufliche Treffen für die nächsten Tage und Wochen. Gastgeber war die Kelvion mit Hauptsitz in Bochum, ein internationaler Hersteller von industriell genutzten Wärmetauschern, mit 5.000 MitarbeiterInnen weltweit. Natürlich war es ein kleiner Kreis, der gestern zusammenkam, und natürlich war Corona ein zentrales Thema. So berichteten die anwesenden PersonalerInnen, unaufgeregt und sachlich, von den unterschiedlichen Regelungen ihrer Häuser und ihren Erfahrungen in den letzten Tagen. Homeoffice stand ganz oben auf der Liste, gefolgt von Einschränkungen für Reisen, Treffen und Besucher. Vielen MitarbeiterInnen ist es freigestellt, ja, empfohlen, von zu Hause zu arbeiten. Einige sind dafür technisch und organisatorisch gerüstet, andere merken jetzt schmerzlich, dass sie bestimmte Entwicklungen zu lange hinausgezögert haben. Ein Unternehmen hatte gerade diese Woche Microsoft Teams eingeführt …

Eigentlich gute Zeiten für das Thema „Online-Lernen“, so der Tenor. Auch in den KMUs sind Learning Management Systeme heute vorhanden, um Pflichtschulungen abzudecken. Dann wird aber in der Regel die Luft schon dünner … Weitere inhaltliche Angebote wie zum Beispiel lizensierte Online-Kurse oder Learning Nuggets? Förderung des Erfahrungsaustauschs zwischen KollegInnen, Teams und Abteilungen? Neue Formate wie BarCamps oder Working Out Loud? Unterstützung einer Kultur, die die Bedeutung des täglichen, kontinuierlichen, selbstorganisierten Lernens unterstreicht? Hier gibt es noch viele Möglichkeiten und viel Potenzial, das Thema Lernen stärker im Alltag zu verankern. Dafür habe ich einige Impulse und Stichworte gesetzt.
Jochen Robes, SlideShare 13. März 2020

Bildquelle: Lucrezia Carnelos (Unsplash)

Nuts and Bolts: Continuous Learning Campaigns

Ich habe das Learning Solutions Magazine in den letzten Monaten etwas aus den Augen verloren. Deshalb ist dieser Link auch eine kleine Wiedergutmachung. Aber nicht nur. Das Stichwort „Lernkampaganen“ ist bei vielen Gelegenheiten ein guter Türöffner für eine andere, neue Sicht auf Lernprozesse. Lernkampagnen, so Jane Bozarth, zeichnen „spaced messages“ aus, „sent to specific target audiences in a variety of formats via a variety of mediums“. 

Den Nutzen von Lernkampagnen sieht Jane Bozarth in verschiedenen Punkten:
„- Encouraging a ‘learning culture’ or attitude of everyday learning
– Advancing the understanding that learning is a process, not an event
– Getting learning moments into the workflow
– Building non-‘course’ alternatives to workplace learning
– Extending formal instructional activities with memory jogs, additional tidbits of information, opportunities for additional conversation or reflection, quick skill practice, etc.“

Der Artikel enthält noch ein kurzes Beispiel sowie einige Empfehlungen und Links. Vielleicht noch eine kurze Anmerkung: Ich schätze das Bild der Lernkampagnen, wenn es darum geht, Lernprozesse von einzelnen Events wie Schulungen und Trainings zu lösen. Doch wie in der Marketingkampagne werden auch in der Lernkampagne die Nutzer vor allem als Empfänger und Konsumenten angesprochen. Von daher vielleicht noch nicht das beste Bild …
Jane Bozarth, Learning Solutions Magazine, 2. März 2020

ELEARNING: A COST EFFECTIVE ONLINE TRAINING TOOL FOR EMPLOYEES

Organizations and Companies are strictly following and implementing the existing laws and regulations in vogue. Once the employee joins an organization or a company, they have to follow certain rules and regulations stipulated by the organization. Here, Compliance training plays a major role.

In order to meet the training requirements of an organization, certain norms and conditions are to be followed from time to time. A designated department takes the responsibility of training employees which involves cost. All organizations cannot afford to provide the infrastructure. Hence, they hire consultants who are good at providing training. E-learning helps in reducing the cost connected with employee training by cutting the cost on infrastructure, travel, etc.

The advantages of online employee training:

Sometimes we cannot get quality output in classroom sessions unless there is an availability of highly qualified teaching professionals. More often, it becomes monotonic or boring while going through the handouts provided in volumes. The innovative technologies have changed the face of the online training in alleviating the shortcomings in classroom sessions. Further, the online examination will give an insight into individual cognitive levels.

When an element of the gamified approach is mixed with the online e-learning courses, the results will be amazing as it not only breaks the boredom but creates interest.

For more info visit blog post:

https://www.swiftelearningservices.com/elearning-a-cost-effective-online-training-tool-for-employees/

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An analysis of the value of the ways of learning at work

In ihrer „Learning in the Workplace survey“ fragt Jane Hart seit zehn Jahren nach der Bedeutung von zwölf unterschiedlichen Lernformen. Ganz oben stehen „daily work“ und „knowledge sharing“, ganz unten „conferences“ und „classroom training“. Dies unterstreicht die Bedeutung informeller, arbeitsintegrierter Lernprozesse. Jetzt ist sie hingegangen und hat die 7.500 Rückmeldungen noch einmal näher untersucht: nach Herkunftsland, Unternehmensgröße, Geschlecht, Alter und Rolle.

Einige „Auffälligkeiten“ hält sie im Beitrag fest: So schätzen zum Beispiel Europäer das Networking etwas mehr, und mit steigendem Alter der Antwortenden „the external world becomes increasingly more important to them and their manager and/or coach becomes less so“.
Jane Hart, Modern Workplace Learning 2020 , 6. März 2020