Video for learning – 15 things the research says – some may shock you…

Die heutige Begeisterung für Video, so Donald Clark, ist die eine Sache. Aber als Bildungsexperten sollten wir wissen, welche Regeln für den Video-Einsatz in Lernprozessen gelten. Unzählige wissenschaftliche Studien helfen da weiter. Einige Ergebnisse und Erfahrungen zählt Donald Clark in seinem Beitrag auf. Zum Beispiel: „Keep videos at 6 minutes or less – the less the better.“ Oder: „Should you give learners control of video? Yes.“ Und: „For subjects that are semantically rich, getting rid of the face is a good thing as it reduces cognitive load.“ Oder: „The smaller the screen the less you learn.“ 

15 Punkte. Die meisten Erkenntnisse kommen weniger überraschend als es der Titel des Beitrags andeutet. Viele Erkenntnisse müssen auch nicht absolut gelesen werden, da uns Videos heute ja nicht unmittelbar und isoliert begegnen, sondern als Bausteine von Plattformen, Webseiten, Prozessen, Aufgaben, kurz: Lernumgebungen. Trotzdem kann man natürlich vieles falsch machen.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 30. November 2019

Bildquelle: Charles 			</div><!-- .entry-content -->
	    
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Lernen durch Videos – Empirische Befunde zur Gestaltung von Erklärvideos

Ich glaube, über die Popularität von Erklärvideos muss an dieser Stelle nichts mehr gesagt werden. Doch welche Merkmale von Erklärvideos wirken sich eigentlich positiv auf den Lernerfolg aus? Um diese Frage zu beantworten, haben die AutorInnen 24 Studien ausgewertet. Folgende Elemente scheinen auf den Lernerfolg einzuzahlen:

– der Einsatz interaktiver Elemente („den Lernenden wird eine aktive und individuelle Verarbeitung der Videoinhalte ermöglicht, indem die Erklärung an unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten oder kognitive Voraussetzungen angepasst werden kann“),
– die Videoperspektive („das Video sollte aus Sicht des Erklärenden gedreht werden“),
– das Alter der erklärenden Person („Lernende scheinen älteren Erklärenden eine höhere Expertise zuzuschreiben“),
– die Videodauer („Empirische Befunde legen eine maximale Länge von sechs Minuten nahe“),
– das Design („Zudem wirkt sich die wahrgenommene Ästhetik und Nutzerfreundlichkeit des Designs auf die Emotionen, die Motivation und den Lernerfolg der Lernenden aus).

Der Beitrag führt die Elemente mit Blick auf die ausgewerteten Studien weiter aus und enthält zudem eine umfangreiche Literaturliste.
Stefanie Findeisen, Sebastian Horn und Jürgen Seifried, MedienPädagogik, 1. Oktober 2019

Bildquelle: Hermes Rivera (Unsplash)

Bruchrechnen für alle!

Wer diesen Erfahrungsbericht eines Mathelehrers aus Uelsen liest, wird sich vielleicht an den Weg von Salman Khan (Khan Academy) erinnern. In beiden Fällen wurden Lernvideos (Mathe) auf YouTube gestellt, und in beiden Fällen wurden die Filmer vom Erfolg ihres Handelns überrascht. Heute ist Kai Schmidt („Lehrerschmidt“) bei 1.800 Lernvideos angekommen, hat über 20 Millionen Menschen die Grundlagen der Mathematik erklärt und freut sich über 200.000 Follower.

„Doch warum liegen meine Lernvideos bei YouTube und nicht auf dem Schulserver oder einem Bildungsserver? Ist eine kommerzielle Plattform, die darauf ausgelegt ist, dass die Zuschauer möglichst lange Videos schauen, nicht die falsche Umgebung für pädagogische Inhalte?“
Kai Schmidt, taz, 6. September 2019  

Bildquelle: https://www.lehrer-schmidt.de

Adobe Captivate Fluid Box Secrets | July 22th 12:00 PM EDT | 16:00 UTC

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https://youtu.be/bLiKVyCCe-w

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Researchers at Udacity develop AI that can generate lecture videos from audio narration

Die Nachricht, dass eine Software entwickelt wurde, die eine Audio-Erzählung in eine Video-Vorlesung umwandelt, mag heute nicht weiter überraschen. Vielleicht fragt man sich noch kurz, was das Ganze eigentlich soll … Der Beitrag stellt jedenfalls das Prinzip vor: Man füttert ein System mit vielen Stunden Video-Material und lässt anschließend einen Algorithmus aus einem Audio ein neues Video entwickeln. Die verlinkten Ergebnisse (hier) sind aber noch bescheiden. Aber sie werden sicher bald besser.

Fügt man solche Nachrichten und Technologien zusammen, so durchsuchen zukünftig intelligente Systeme das Netz und stellen Inhalte in beliebigen Formaten zusammen: als kuratierte Listen, als Bücher („Erstes computergeneriertes Buch publiziert“, Deutschlandfunk, 11. April 2019), als Audios („Text-to-Speech“), als Videos („LumièreNet: Lecture Video Synthesis from Audio“, Cornell University, 4. Juli 2019), alles in beliebigen Sprachen.
Kyle Wiggers, Venture Beat, 5. Juli 2019 

Bildquelle: LumièreNet (Vimeo)

eLearning Livestream – Software Simulations Tips and Tricks | 12:00 EDT / 16:00 UTC, July 8th, 2019

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AnjaTime #035 HANGOUTS ON AIR war ein Booster

Die unermüdliche Anja C. Wagner rekapituliert hier etwas Video-Geschichte. Genauer: Videotechnologie-Geschichte. Sie bedankt sich bei YouTube und den Google Hangouts („Demokratisierung der Video-Technologie“), berichtet von eigenen Erfahrungen („ununi.TV“) und freut sich auf die nächste Phase („Professionalisierung“) und weitere, neue Experimente jenseits klassischer TV-Formate.
Anja C. Wagner, YouTube, 2. Juli 2019

Micro Learning in Unternehmen in digitaler Form beliebter

Eigentlich ist Microlearning ja ein Kunstwort, das zu vielen verschiedenen Lesarten einlädt: Es meint Lernende, die nur noch in kurzen Etappen lernen wollen (Aufmerksamkeitsspannen!). Es meint Formate, die einen begrenzten Umfang besitzen (Video-Tutorials!). Es meint Situationen, in denen wir nur über mobile Endgeräte auf Ressourcen zugreifen können (mobile Learning!). Und sicher noch Einiges mehr. Ich möchte noch in die Runde werfen: Es gibt heute ein starkes Bedürfnis, auf Fragen oder Probleme schnell kurze Antworten oder Hilfen zu bekommen. Und eine technische Infrastruktur (Internet, mobile Endgeräte), die es erlaubt, dieses Bedürfnis zu bedienen. Die Begriffe, die diese Entwicklung beschreiben wollen, sind immer irgendwie schief, weil sie mehr wollen.

So weit, so gut. In dieser Studie aus Österreich, die auf Haufe.de zitiert wird, finden wir offensichtlich alle Lesarten. Hier ist Microlearning auch eine Form der Personalentwicklung, auch wenn es sich am Ende nur um Videotutorials dreht. Aber vor allem geht es um die Botschaft, dass Unternehmen das Potenzial von Microlearning noch lange nicht gehoben haben.
Haufe.de, 27. Juni 2019

Bildquelle: LinkedIn Sales Navigator (Unsplash)