Immersive Realities for Learning and Performance. “VR, AR, Mixed Reality & More in 2018″

Anfang 2017 hat Elliott Masie den Report „VRLearn“ herausgebracht, eine kurze Übersicht und Einführung in den Trend „Virtual& Augmented Learning“. Jetzt gibt es bereits ein Update des Reports, und als Gründe werden unter anderem genannt:

  • „Over the past couple of years, the technology of VR/AR/MR has evolved in multiple ways. Social media sites like Facebook, Instagram, and Snapchat all use AR filters as part of their user experience …“
  • „You no longer need to be a coding expert to create an immersive reality experience. …“
  • „Hardware has become more versatile. It’s lighter, more comfortable, easier to use, …“
  • „VR sickness isn’t as much of a concern with use …“
  • „Companies like Google, Apple, Rio Tinto, Microsoft, HTC, Facebook, Walmart, Volkswagen, Accenture, Delta Air Lines, and others have made commitments to the development and use of a form of immersive reality for training (or for work being done by employees).“

Und das ist nur ein Ausschnitt. Der Report selbst umfasst 17 Seiten mit Kapitelüberschriften wie „Immersive Environments for Collaboration“, „What Can the Participant Do in an Immersive Reality Learning Environment?“, „Types of Immersive Reality Experiences“, „How Organizations are Using Forms of Immersive Reality Learning Experiences in L&D“ und „What is the State of Immersive Realities in Learning in 2018?“. Mit Beispielen und Links.
Bobby Carlton, The MASIE Center, 23. Mai 2018 (pdf)

Virtual Reality Learning – Zeit für didaktische Konzepte

Lutz Goertz legt nach: „Es gibt heute schon gute Beispiele“, schreibt er, „in denen das Lernen mit Virtual Reality (VR) durchdachten didaktischen Konzepten folgt.“ Diese lassen sich grob in die Szenarien „Komplexe Prozesse verstehen“, „Verhaltenstraining“, „Schulung von Softskills“ und „Motorik trainieren“. Doch am Anfang steht eine genaue Prüfung der Themen auf ihre „VR-Tauglichkeit“: „Ist es sinnvoll, dass sich Lerner durch einen Raum bewegen oder können sie auf einer Stelle stehen bzw. sitzen? Sollen Lernende für sich alleine lernen oder mit anderen gemeinsam? Ist es aufwändig, die Lernumgebung künstlich im Rechner zu erzeugen oder wäre ein 3D-Foto oder -Video geeigneter?“

Es gibt in dieser „Pionierphase“ zwar noch nicht viele Beispiele und VR-Projekte aus der Weiterbildung. Aber einiges hat Lutz Goertz hier verlinkt.
Lutz Goertz, Bertelsmann Stiftung/ Digitalisierung der Bildung, 14. Mai 2018

Bildquelle: pixel2013 (pixabay, CCO)

Edu Trends | Augmented Reality and Virtual Reality

Wieder ein lesenswerter Trendbericht (36 S.) der Experten des Observatory of Educational Innovation aus Monterrey (Mexiko)! Hier führen sie in die Konzepte von Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality ein, verbinden sie mit pädagogischen Konzepten und Aufgaben, stellen Praxisbeispiele aus ihrem Umfeld vor und gehen auf offene Fragen und Herausforderungen ein. Die Studie kommt als Einführung daher und arbeitet deshalb die Unterschiede zwischen den einzelnen Konzepten kurz und klar heraus. Zwei sehr schön illustrierte Timelines zeichnen die einzelnen Entwicklungsschritte von AR und VR nach.

„Even though the implementation of these trends is very recent within the educational system, their positive effects on learning have already been established. However, this is still in the exploratory stage and there are more doubts than certainties. How are AR and VR being applied in education? What are the implications of these resources for the way an educator teaches? What impact do they have on learning and how can it be assessed? What are the challenges of making them fundamental resources in education? Giving simple answers to these questions is the objective of this Edu Trends.“

Observatory of Educational Innovation/ Tecnológico de Monterrey, März 2018

Bildquelle: Umschlagbild „Edu Trends | Augmented Reality and Virtual Reality“ (pdf)

Mein Wochenausklang: Trends und Perspektiven im E-Learning

Trends im E-Learning sind so eine Sache. Meistens diskutieren wir ja, ob eine bestimmte Entwicklung wirklich ein Trend ist. Denn was für die einen ein alter Hut ist, klingt für andere wie ferne Zukunftsmusik. Alles eine Frage der Perspektive. Aber darum geht es mir gar nicht.

Audrey Watters hat uns kurz vor Jahresschluss noch einen schönen Artikel mit dem Titel „The Business of ‚Ed-Tech Trends’“ mitgegeben. Darin fragt sie sich, welche Themen es eigentlich in Trendreports schaffen und welche nicht. Anschließend gräbt sie sich in das Thema „personalized learning“ ein, das aus ihrer Sicht gerade die Schlagzeilen bestimmt. Doch keine klare Definition, keine Empirie, keine Erfolgsgeschichten, „so is “personalized learning” really a “trend”?“ fragt sie. Was sie zu der Beobachtung führt, dass es die großen Philanthropen dieser Tage, Bill Gates, Mark Zuckerberg und andere, sind, die die Richtung der Diskussion bestimmen. Silicon Valley und EdTech.

Gerade in diesen Tagen, Jahreswechsel und LEARNTEC, werden Trends ja überall gehandelt. Wenn man dem Augenschein traut, dann ist zum Beispiel Virtual Reality ein Trend. Auch in Karlsruhe waren die Brillen und die verzückten Gesichter ihrer Träger unübersehbar. Ein anderer Trend dreht sich um Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Analytics. Blockchain klopft leise an die Tür. Kaum ein Artikel, der nicht auch Bildung und Lernen hier Großes prophezeit. Virtual Reality und KI, aus Sicht der Industrie macht das Sinn.

Es ist noch gar nicht so lange her, da sprachen wir über Blogs, Wikis, RSS, Podcasts und die sozialen Netzwerke als die kommenden Lernthemen. Lerntechnologien, die vor allem die Nutzer stark machen sollten. Mit ihnen sollten Personal Learning Environments möglich sein und damit ein Gegengewicht zu den großen Lernplattformen. Edupunks und DIY-Learning. Heute schafft es gerade noch „Social Learning“ auf die Trendlisten. Irgendwie schlägt das Pendel also wieder in die andere Richtung aus. Denn Virtual Reality braucht Inhalte, Equipment und Experten. KI und Algorithmen brauchen Lernerdaten, aber ihre Lösungen sind deswegen noch nicht lernerzentriert. Aber vielleicht ist auch das eine Frage der Perspektive.

Bildquelle: Lindsay Henwood (Unsplash)

eLearning Trends And Predictions For 2018

Ich habe mich dieses Jahr mit Hinweisen auf eLearning-Trends und entsprechende Artikel zurückgehalten. Wenn es da eine Lücke gibt, so schließt dieser Beitrag sie. Die Autorin teilt ihre Aufzählung in drei Kapitel ein: „1. What will continue to offer value, 2. Coming of age – An increase in adoption, 3. Emerging or maturing – Watch out for“.

Im ersten Kapitel stehen die üblichen Verdächtigen – von Mobile Learning bis Informal Learning. Im zweiten Kapitel finden wir Learning Portals, Personalization und Curation; diese Trends werden bereits seit einiger zeit fleißig diskutiert, aber noch selten umgesetzt. Das Kapitel „Watch out for“ hält einerseits Augmented/ Virtual Reality, andererseits Artificial Intelligence, Big Data und Learner Analytics parat.

Die Crux an diesen Aufzählungen: Sie sind industrie- und technologie-getrieben. Es werden Unternehmen und Bildungsabteilungen angesprochen. Die Lernenden sind primär Adressaten neuer Technologien und Konzepte. Sie als Mitarbeiter und selbstorganisiert Lernende zu stärken, ihnen digitale Kompetenzen zu vermitteln, steht nicht auf dieser Tagesordnung. Auch wenn sich Social Learning in der Aufzählung befindet. Streng genommen ist auch Virtual Reality mit seinem Mehr an Technologie, Aufwand und Betreuung durch Experten hier ein Rückschritt.
Asha Pandey, eLearning Industry, 30. Januar 2018

eLearning Trends And Predictions For 2018

Ich habe mich dieses Jahr mit Hinweisen auf eLearning-Trends und entsprechende Artikel zurückgehalten. Wenn es da eine Lücke gibt, so schließt dieser Beitrag sie. Die Autorin teilt ihre Aufzählung in drei Kapitel ein: „1. What will continue to offer value, 2. Coming of age – An increase in adoption, 3. Emerging or maturing – Watch out for“.

Im ersten Kapitel stehen die üblichen Verdächtigen – von Mobile Learning bis Informal Learning. Im zweiten Kapitel finden wir Learning Portals, Personalization und Curation; diese Trends werden bereits seit einiger zeit fleißig diskutiert, aber noch selten umgesetzt. Das Kapitel „Watch out for“ hält einerseits Augmented/ Virtual Reality, andererseits Artificial Intelligence, Big Data und Learner Analytics parat.

Die Crux an diesen Aufzählungen: Sie sind industrie- und technologie-getrieben. Es werden Unternehmen und Bildungsabteilungen angesprochen. Die Lernenden sind primär Adressaten neuer Technologien und Konzepte. Sie als Mitarbeiter und selbstorganisiert Lernende zu stärken, ihnen digitale Kompetenzen zu vermitteln, steht nicht auf dieser Tagesordnung. Auch wenn sich Social Learning in der Aufzählung befindet. Streng genommen ist auch Virtual Reality mit seinem Mehr an Technologie, Aufwand und Betreuung durch Experten hier ein Rückschritt.
Asha Pandey, eLearning Industry, 30. Januar 2018

#NextLearning: Lernen mit Gamification, Kollaboration, AI, … als Beschleuniger der digitalen Transformation?!

Der Beitrag bzw. das Interview mit Thomas Jenewein (SAP) haben zwei Teile: Zum einen ist es ein konkreter Aufruf, sich unter dem Hashtag #NextLearning an einer Blogparade zu beteiligen. Zum anderen ist es eine Standortbestimmung und erste Stichwortsammlung zum Thema #NextLearning, also zur Frage, welche Trends Weiterbildung und Lernen heute und morgen bestimmen und wie sich diese Trends in Projekten der SAP wiederfinden.

Das Interview lässt kaum ein Stichwort aus: Es startet mit der „Kompetenzlücke“ in vielen Unternehmen, die im Zeichen der digitalen Transformation auch die Weiterbildung vor neue Herausforderungen stellt. Dann führt der Faden zu neuen Formen des agilen, kollaborativen, vernetzten Arbeitens, die nach einem neuen Lernparadigma rufen. Thomas Jenewein zeigt auf, wie sich das neue Lernparadigma in verschiedenen Lerndimensionen – Lerninhalten, Lernprozessen, Lernpfaden, Abschlüssen – widerspiegelt. Und auch die aktuellsten Stichworte wie Künstliche Intelligenz, Virtual/ Augmented Reality, Big Data und Chatbots werden einmal hochgeworfen. Atemlos.
Winfried Felser, Interview mit Thomas Jenewein, LinkedIn/ Pulse, 11. Januar 2018

The ‘killer’ interview question?

In your last interview, were you asked a question you thought was either too tough, too personal, too ambiguous, etc.? Did you think you ‘nailed it’ or did you come away confused about the purpose of the question, your response, or whether the interviewer was messing with you?

From the article:

“…candidates often struggled with the question: “Tell me about your most significant technical accomplishment, the project that you’re most proud of.” Max Brown, ex-Tesla recruiter.

This doesn’t sound too bad, does it? I can think of a few examples here, but is it the kind of thing the interviewer is looking for. Brown says that “most people’s first instinct is to pick the project or achievement that sounds the most substantial on paper – but that’s not always the one that illustrates their actual technical ability” and that “it’s usually better to shine the spotlight on a smaller project where you can truly speak to all of the technical aspects. In many cases, the biggest, most impressive-sounding initiative you participated in was largely the result of a team effort.” Hmm, really. Well, here’s what I would say, and these were my first thoughts when reading the article last night …


How would you answer an interview question about your 'most significant technical accomplishment'?
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My most ‘significant technical accomplishment’ would probably be one of my first positive experiences using computers. Back in the early- to mid-80’s my Dad bought me a ZX81, and then a ZX Spectrum. Before we bought a cassette player to record and load games I had to type each and every game I wanted to play. Copied from magazines or books, this could take a couple of hours, required squinting intensely at code which, as I’m sure you’re aware, would be rendered useless if you got just one comma or semi-colon in the wrong place. I learned the hard way to pay attention, keep the finer detail in mind when trying to rush to finish before bedtime, etc. I also learned to fix the broken published code. I learned what form the code should take, how to reference other bits of code. I learned how to trust myself and my ‘intuition’ when the code was wrong, so I could fix it before continuing.

From this I learned to write my own games, albeit very basic, but it was still all mine, from concept to (working) completion. I remember a worm race … six or eight worms race from one side of the screen to the other with random generator controlling how fast each went. Whichever got to the other side of the screen won, and I got the whole family to watch and choose a worm! Quality family time, eh? It’s from here that much of everything I do now stems … my interest in computers and computing, developments in AI and VR, gaming (although less and less now, but I’m getting back to it through my kids), the Internet, self motivation and confidence, advances in wearable computing, etc.

If in doubt, here’s another perspective for your next interivew .. “never stop learning”.

What would you choose as your ‘significant [technical] accomplishment’?

Image source: Barney Livingston (CC BY-SA 2.0)

 

Learning By Virtual Reality: It’s Here And It Works

Josh Bersin hat eine VR-Company besucht und ruft Corporate Training zur nächsten „killer app“ aus. Er hat sehen dürfen, dass Unternehmen wie Walmart und KFC bereits heftig in Hardware und Software investieren. Und nicht zu vergessen Google Glass und Augmented Reality, die still und leise Corporate Training erobern. Sagt der technikbegeisterte Berater mit Blick auf den amerikanischen Markt.

„Applications for this technology are vast: safety training in hazardous conditions (you can go to an oil well or a construction site virtually), simulations of job interviews to identify bias and discrimination, and applications in retail, hospitality, and other customer-facing situations where employees need to see and feel the “real world” to really know what to do. (UPS uses VR to simulate and train drivers, for example.)“

Josh Bersin, LinkedIn/ Pulse, 23. August 2017

Campus Technology 2017: Virtual Reality Is More Than a New Medium

Neben der Botschaft des Titels, dass Virtual Reality (VR) „the start of a new era“ ist, nehme ich nach Lektüre des Artikels mit: Inhalte, auch für Bildungszwecke, sind der Engpass. Zwar hat auch die Hardware noch viel Luft nach oben. Denn benutzerfreundlich sind die Headsets und Kabel noch nicht. Aber das bereitet derzeit weniger Sorgen. Hier heißt es:

„The next evolution, Craig said, will be glasses capable of supporting VR and augmented reality. He predicts they’ll become commonplace, eliminating the need for VR apps on a smartphone.“

Kurz: Die Experten empfehlen, noch mehr Menschen für die neue Technologie zu begeistern und gemeinsam über Einsatzmöglichkeiten nachzudenken. Denn das Spielfeld, gerade für die Weiterbildung, ist noch ziemlich leer.
Amy Burroughs, EdTech, 20. Juli 2017

Bildquelle: Maurizio Pesce (Flickr, CC BY 2.0)