Einladung zum Mitwirken: Die Working Out Loud-Initiative bei Bosch

Working Out Loud in Deutschland, da stolpert man früher oder später über Katharina Krentz und Bosch. In diesem Podcast (55 Min.) darf sie noch einmal ihre Geschichte bzw. die ihrer WOL-Initiative erzählen: wie aus einer Graswurzelbewegung in wenigen Jahren ein fester Baustein des HR Portfolios wurde. Und dieser Weg war nicht frei von Hindernissen:

„Die Herausforderung: Ein selbstorganisiertes Lernprogramm passt nicht in die traditionelle Akademie Welt der Robert Bosch GmbH. Peer-Learning-Programme gab es in dieser Welt noch nicht. Zudem gab es „kostenfreie“ Trainingsprogramme im System nicht. Es fehlen Strukturen und Prozesse.“
Alexander Kluge und Sabine Kluge, Kluges aus der Mitte, Nr. 8, 16. Oktober 2020

In der Zukunft

Wenn ich von Unternehmen höre, die Online-Kurse auf dem Markt einkaufen wollen, um ihr digitales Bildungsangebot zu erweitern, dann fällt regelmäßig auch das Stichwort „ZEIT Akademie“. Also nutze ich die Gelegenheit, auf eine offenes Video der Akademie zu verlinken, das mit dem Hashtag #LebenslangesLernen versehen ist. Die zentralen Stichworte des kurzen Teasers (2:42 Min.) lauten mobiles, modularisiertes und personalisiertes Lernen (Ralph Müller-Eiselt) und Working Out Loud (Sabine Kluge). Etwas scollen …
ZEIT Akademie

WOLC19 Working Out Loud Camp 2019 – Rückblick

Die deutschsprachige Working Out Loud-Community hat (sich) diese Woche in Berlin gefeiert. Das dritte Working Out Loud-Camp, John Stepper, WOL Masterclasses, BarCamp-Sessions und vieles mehr. Wunderbar in Wort und Bild protokolliert von Harald Schirmer. Wer schon etwas tiefer in das Thema eingetaucht ist, mag sich in dem Zusammenhang vielleicht auch gleich den Podcast mit Simon Dückert und Sabine Kluge anhören, die eine Gelegenheit genutzt haben, um WOL und learnOS etwas zu sortieren. Harmonisch, aber noch nicht abgeschlossen … 
Harald Schirmer, Blog, 21. November 2019

Bildquelle: https://transformation-maker.space/event/working-out-loud-camp-2019

Working Out Loud? LernOS? Warum ich als Learning Expert das Original präferiere

Es gibt Working Out Loud (WOL), das von John Stepper entwickelte Programm, um jene Haltung einzuüben, die mit einem offenen und vernetzten Arbeiten einhergeht. Und es gibt lernOS, ein von Simon Dückert initiiertes „Betriebssystem für Lebenslanges Lernen und Lernende Organisationen“. Beide Programme bzw. Systeme haben miteinander zu tun, teilen die gleichen Ziele, bauen aufeinander auf. Zuerst gab es WOL, dann kam lernOS. WOL hat, gerade in Deutschland, eine große, wachsende Anhängerschaft und wird inzwischen auch in vielen Unternehmen und Organisationen eingesetzt. lernOS gewinnt gerade an Popularität und spricht vor allem die an, die Alternativen zu WOL suchen.

Sabine Kluge hat jetzt versucht, das „Nebeneinander“ dieser sehr ähnlichen Instrumente zu beschreiben. Und mit einer bzw. ihrer Wertung versehen. Simon Dückert hat daraufhin seine Sicht der Dinge geschildert.
Sabine Kluge, LinkedIn/ Pulse, 25. Oktober 2019

Bildquelle: Buecherwurm_65 (Needpix.com)

New video: “What is Working Out Loud?“

John Stepper schreibt: „It’s less than four minutes long, and is part of four hours of video content in a WOL library I’m piloting with several companies. There are subtitles in German, with more languages coming soon.“ WOL als Haltung, die Grundprinzipien und die Circles als Startpunkte.
John Stepper, Working Out Loud, 19. Februar 2019

Bildquelle: www.workingoutloud.com

Working Out Loud: Zu viel Euphorie um einen Hype?

Der Artikel ist nüchterner als es der Titel vermuten lässt. Aus Sicht der Organisationssoziologie machen die Autoren darauf aufmerksam, dass WOL zwar die Vernetzung in Unternehmen adressieren und unterstützen kann, aber nicht die systematische Auseinandersetzung mit formellen und informellen Organisationsstrukturen ersetzt. Oder: WOL ist ein Beitrag neben anderen, um neue Formen bzw. eine neue Kultur der Zusammenarbeit zu erreichen. Ihre Thesen:

„These 1: WOL ermöglicht es den Akteuren, informal anders zu arbeiten – lässt die formalen Organisationsstrukturen aber unverändert. …“
„These 2: WOL fördert cross-funktionale Zusammenarbeit – aber es ist kein Gegenentwurf zur Arbeitsteilung. …“
„These 3: Die Hierarchie muss WOL absichern – aber sie darf WOL nicht als Feigenblatt für schlechtes Management benutzen. …“

Judith Muster und Jens Kapitzky, Haufe.de, 19. September 2018

Bildquelle: rawpixel.com (Unsplash)

Lernziel Kollaboration. Vom Wissenssammler zum Wissensteiler – ein Gespräch mit Sabine Kluge

Ich weiß nicht genau, wie lange dieser Link funktioniert, denn er führt hinter die Bezahlschranke von changeX. Also: Sabine Kluge stellt in diesem Interview noch einmal sehr ausführlich Working Out Loud vor. Eine zentrale Botschaft: „Working Out Loud ist ein Lernprogramm, aber es ist auch eine Arbeitshaltung. … Das Ziel ist, durch das Lernprogramm Working Out Loud zu der Haltung Working Out Loud zu kommen.“ Interessant ist auch, dass Sabine Kluge WOL aus beiden Perspektiven betrachtet: Was habe ich als Mitarbeiter*in, aber was hat auch das Unternehmen davon, dass WOL praktiziert wird. Wer schon Erfahrungen mit WOL gesammelt hat, muss hier nicht stehenbleiben (obwohl die Gedanken im letzten Drittel des Artikels weit über die Methode hinausgehen). Allen anderen ist das Interview zu empfehlen.
Winfried Kretschmer, Interview mit Sabine Kluge, changeX, 7. September 2018

Bildquelle: geralt (pixabay, CC0)

7 companies in Germany

Ein Kommentar weist darauf hin, dass sogar acht Unternehmen an diesem Austausch in Stuttgart beteiligt waren: Audi, BMW, Bosch, Continental, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom and Siemens. Und natürlich John Stepper. Sie alle haben seit 2014 ihre Erfahrungen mit Working Out Loud gesammelt. Ich kann mich hier kurz fassen, denn es gibt ein ausführliches und bildreiches Storify-Protokoll (”Working Out Loud #WOL Company Practitioners MeetUp”).
John Stepper, Working Out Loud, 29. März 2017

A better approach to mentoring at work

“Working Out Loud” (WOL) wird gerne als ein Weg beschrieben, um die Zusammenarbeit im Unternehmen, um Offenheit, Transparenz und Austausch zu fördern und vielleicht, ganz nebenbei, dem Umgang mit Social Media und Social-Networking-Plattformen etwas Schwung zu geben. John Stepper baut hier aber noch eine weitere Brücke: Wäre WOL nicht eine passende Methode, um den bekannten Mentoring-Konzepten (von peer-to-peer bis reverse mentoring) etwas Form und Struktur zu geben?
John Stepper, Working Out Loud, 15. Februar 2017

Offenheit lernen: Working Out Loud @ DeutschePost/DHL

Wenn ich gefragt werde, wo und wie denn heute in Unternehmen Social Learning oder informelles Lernen unterstützt werden können, verweise ich gerne auf “Working Out Loud” (WOL). Der Artikel zeigt, dass die Methode auch in Deutschland erste Anhänger findet. Genannt werden z. B. die Deutsche Post DHL, die Bosch-Gruppe, Continental, Telekom und Siemens (na gut, die üblichen Verdächtigen …). Stichworte des Artikels sind die Digitalisierung, Enterprise Social Networks und ein damit verbundener kultureller Wandel. John Stepper darf zudem noch die typische Verbreitung der Methode in Organisationen skizzieren.
Sylvia Lipkowski, managerSeminare Blog, 1. Februar 2017